SOLIDARITÄTSAPPELLE ZUKUNFTS WERK STADT

13. März 2020 – 19:00 Uhr | Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste | Otto-&-Langen-Quartier | Aus Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit wurde die geplante Solidaritätsaktion abgesagt und in den digitalen Raum verlegt. Die einzelnen Appelle sind auf unserem YouTube Kanal veröffentlicht.

Im Zuge der Verkaufsbestrebungen des Eigentümers wurde der seit neun Jahren ansässigen raum13 gGmbH zum 30. April 2020 die Kündigung ausgesprochen. Die Zukunft des Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste und damit auch der Gasmotorenfabrik Deutz ist durch diese Entwicklung in hohem Maße gefährdet. 

Alle aktiven und Initiative ergreifenden Menschen Kölns, denen das kulturhistorische Erbe und die zukünftige Entwicklung des Otto-&-Langen-Quartiers ebenso am Herzen liegt wie uns, sind aufgerufen zu einem gemeinsamen Appell für eine behutsame, innovative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung zusammenzukommen. Schließen Sie sich dem entstandenen Entwurf Reallabor 1869 Zukunfts Werk Stadt (hier als Faltplan), der pateiübergreifenden Erklärung zum Quartier und demDeutzer Appell des Kunst – und Wissenschaftsbeirates des Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste an und werden Sie Teil der Bewegung Zukunfts Werk Stadt!  

Freuen Sie sich auf spannende Statements von: Dipl.-Ing. Reinhard Angelis | Vorsitzender BDA Köln Judith Behmer | Mitglied der Geschäftsführung rheingold institut, Prof. Paul Böhm | Professor für Architektur TH Köln & Böhm Architekten, Prof. Dr. Christof Breidenich | Professor für Medien-und Kommunikationsdesign Macromedia, Prof. Dr. Walter Buschmann | Professor für Denkmalpflege & Vorstandsvorsitzender Rheinische Industriekultur e.V., Balthasar Busmann | Gründungscrew Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste Gerd Conrads | langjähriger Büroleiter im Kulturdezernat der Stadt Köln Frank Deja | Koeln kann auch anders Manuel Ehlers | Triodos Bank – Nachhaltige Immobilien G Dr. Winfried Gellner | Kulturamtsreferent a.D.; ehemaliges Mitglied im Theaterbeirat Köln H Ingrid Hack | raum13 Freundeskreis, Mia Maria Helmis | Kulturforum, Martin Herrndorf | Colabor,  Anke von Heyl | Kunsthistorikerin, Museumspädagogin, Autorin, Ingrid Hilmes | Kämpgen Stiftung, Hermann Hollmann | Kölner Kulturrat, Matthias Hornschuh | Komponist & Kulturaktivist I Hans Joachim Irmler | Fauststudio J Katja Just und Hannes Just | Gründungscrew Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste K Herbert Küppers | weniger, Thea Kuhs | Vertreter*in Ehrenamtes*innen Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste L Jörn Luft | Netzwerk Immovilien, Bodo Marciniak | Marciniak architekten GmbH, Dorothea Marcus | Kulturjournalisitin Hans Mörtter | evangelischer Pfarrer, Marc Müller | Labor am Ebertplatz Martin Schmittseifer | jack in the box, Andreas Schmitz | Quartier am Hafen und KunstSalon, Jens Schönlau | Markenentwickler des wahnsinns fette beute, Boris Sieferts | Büro für Städtereisen & Kulturhof Kalk, Barbara Schachtner | Sängerin und Performerin & Vertreterin der Künstler*innen des Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste in Kooperation, Henrik Schulze-Neuhoff | Stadtrevue Kollektiv & Projektleitung Museumsnacht, Dr. Ulrich S Soénius | Stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK Köln; Vorstand und Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln, Christine u. Sebastian Sonntag | Gründer Sendeeinheit Podcast, Martin Stankowski | Autor & Publizist T Frank Tentler | Berater und Entwickler von Digitalisierungsprojekten

Weitere Appelle und Solidaritätsaktionen:

JETZT IST ZEIT – APPELLE SOLIDARITÄT

Köln als eine der ältesten und größten Kulturstädte in Deutschland hat die einzigartige Chance, auf dem Gelände der ersten Gasmotorenfabrik der Welt das Reallabor 1869 Zukunfts Werk Stadt weiter zu entwickeln. Gleichberechtigte Akteure aus Kunst, Design, Architektur, Raumplanung, Stadtgeschichte, Geisteswissenschaften und Zivilgesellschaft betrachten offen eine entscheidende Frage aus verschiedenen Blickwinkeln: die Frage, wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen. 

Auf das Bauprojekt Quartier bezogen, wird hierbei bewusst auf gängige Methoden, Gewohnheiten oder Denk-Einheiten aus dem Bereich Stadtplanung und Stadtentwicklung verzichtet. Auf einer Linie mit dem Fluchtpunkt Stadt befindet sich der Baustein Quartier. Statt Isotopen oder monokultureller (Nicht-)Orte, enstehen polydimensionale Räume, die sowohl ein vielfältiges Zusammenleben als auch verschiedenartige Antworten auf derzeit brisante stadtgesellschaftliche Fragen ermöglichen. Die gegenwärtig wichtigsten Aufgaben: Wohnen, Arbeit, Umwelt, Mobilität, Inklusion, Diversität, Beteiligung und Demokratie. 

Allen diesen Aufgaben liegen unsere gemeinsamen Werte zugrunde, unsere gemeinsame Kultur, auf der alle unsere gesellschaftlichen Verabredungen basieren, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, über Generationen erkämpft und ausgehandelt, ist es nur folgerichtig, wenn wir diesen universellen Geist in unsere gesellschaftspolitischen Überlegungen mit einbeziehen. 

Wie sähe eine Stadt aus, die sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander Mittelpunkt und Maßstab bildet?

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