Marc Leßle

Marc Leßle

Marc Leßle *1968 ist Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der raum13 gGmbH, die sich zum Ziel setzt die Kunst, insbesondere das Theater in seinem Ausdruck weiterzuentwickeln und genreübergreifende Frei Zwischen- und Denkräume für die Kunst im 21.Jhd. zu generieren.
Schon während seiner Ausbildung als Bühnenbildner und Lichtgestalter sammelte Marc am Badischen Staatstheater Karlsruhe bei der Bühnen- Beleuchtungsabteilung erste Erfahrungen. Im Anschluss arbeitete er u. a. an den Städtischen Bühnen Köln und Heidelberg, an den Bayreuther Festspielen, den Zwingenberger Schlossfestspielen oder dem Festspielhaus Baden-Baden.
Parallel dazu gründete er 1995 zusammen mit Freunden das La Mort Subite in Karlsruhe, ein Veranstaltungs- und Bierspezialitätenkeller, in dem er spartenübergreifende Kunstprogramme inszenierte.
2002 ging er nach Köln wo er das Bühnenbild für die Produktion Leo unter der Regie von Gerhard Haag am Bauturm -Theater entwickelte. Am Schauspiel Köln wurde er als Bühnenbildner und Lichtgestalter für mehrere Produktionen wie z.B. Leben Liebe Glückseligkeit, Die Zauberflöte oder Eine Liebe von Swan engagiert.
*2007 gründete Marc Leßle mit der Regisseurin und Choreografin Anja Kolacek das Label für Kunst-Projekte, raum13 Theater Fraktion Köln. Mit der Gründung von raum13 im April 2007 begann seine selbständige Theaterarbeit in Köln. Die ersten Jahre bestand in der Produktion Spartenübergreifender einzelner Stücke, die, zunächst unabhängig voneinander, konzipiert, produziert und mittels Projektförderung ermöglicht wurden. Unter seiner Federführung und künstlerischen Gesamtleitung entstanden Produktionen wie z.B.: Eichmann-NSDAP
Parteinummer 889 895, SS-Nummer 45 322 in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum
Köln (nominiert für den "Kurt Hackenberg-Preis"), Hildegard Knef. Eine Künstlerin aus Deutschland in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum Köln, die Tanz-Produktionen 5. Gebot, und
Halb_Wert_Zeit, Adenauer trifft Generation Y mit dem neuen Internet-Format http://www.polisbox.de
In den darauf folgenden Jahren rief er, neben den künstlerischen Einzelprojekten, neue Theaterformate, Plattformen und Stadtkunstprojekte ins Leben wie: alleswastanzt (ab 2009 in
Verbindung mit http://www.alleswastanzt.de und Köln Tanzt dem ersten Tanzgipfel in Köln der
außerdem ein Netzwerkprojekt ist und auch im Internet stattfindet (Nennung in der Deutschen Bühne als herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung des Tanzes), das Tanzhaus Köln
Interim (2010) http://www.tanzhaus-koeln.de. Das aktuelle Stadtkunstprojekt von raum13 ist das
Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste. Seit 2011 entstanden 14 raum13 Uraufführungen u.a. Schönheit der Vergänglichkeit _KriegsBlicke ausgezeichnet mit dem Kurt Hackenberg Preis, Alice Dinnerparty oder Die Zeitspiralfedern nominiert für den Kurt-Hackenberg Preis.