Anja Kolacek

Anja Kolacek

Anja Kolacek *1968 ist Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin der raum13 gGmbH.
Nach ihrem Tanzstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Heidelberg-Mannheim wurde
Anja Kolacek an das Volkstheater Rostock als Tänzerin engagiert. Es folgte ein Engagement am Theater der Stadt Heidelberg, wo auch ihre ersten choreografischen Arbeiten entstanden.
2002 ging sie ans Schauspiel Köln als Choreografin und Regieassistentin und arbeitete dort unter anderem mit Manos Tsangaris, Günter Krämer, Michael Talke, Gisbert Jäckel, Erik Gedeon und Marc Günther zusammen.
2003 übernahm Anja Kolacek die künstlerische Leitung der Jungen Szene am Schauspiel Köln. Unter ihrer Regie entstanden sieben abendfüllende Uraufführungen und zahlreiche weitere Plattformen wie Filmsynchronlesungen, Tascheninszenierungen oder Performances im Stadtraum.
In Ergänzung ihrer künstlerischen Tätigkeit hat sie in 2006 ein Studium des Kulturellen
Managements an der Verwaltungs-und Wirtschaftsakademie in Köln abgeschlossen.
*2007 gründete Anja Kolacek mit dem Bühnenbildner und Video- Lichtgestalter Marc Leßle das Label für Kunst-Projekte, raum13 Theater Fraktion Köln. Mit der Gründung von raum13 im April 2007 begann ihre selbständige Theaterarbeit in Köln. Die ersten Jahre bestand in der Produktion Spartenübergreifender einzelner Stücke, die, zunächst unabhängig voneinander, konzipiert, produziert und mittels Projektförderung ermöglicht wurden. Unter ihrer Regie/Choreografie und
künstlerischer Gesamtleitung entstanden Produktionen wie z.B.: Eichmann-NSDAP
Parteinummer 889 895, SS-Nummer 45 322 in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum
Köln (nominiert für den "Kurt Hackenberg-Preis"), Hildegard Knef. Eine Künstlerin aus Deutschland in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum Köln, die Tanz-Produktionen 5. Gebot und
Halb_Wert_Zeit, Adenauer trifft Generation Y mit dem neuen Internet-Format
http://www.polisbox.de
In den darauf folgenden Jahren rief sie, neben den künstlerischen Einzelprojekten, neue Theaterformate, Plattformen und Stadtkunstprojekte ins Leben wie: alleswastanzt (ab 2009 in
Verbindung mit http://www.alleswastanzt.de und Köln Tanzt dem ersten Tanzgipfel in Köln der
außerdem ein Netzwerkprojekt ist und auch im Internet stattfindet (Nennung in der Deutschen
Bühne als herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung des Tanzes), das Tanzhaus Köln
Interim (2010) http://www.tanzhaus-koeln.de. Das aktuelle Stadtkunstprojekt von raum13 ist das
Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste. Seit 2011 unter ihrer Regie 14 Uraufführungen u.a. Schönheit der Vergänglichkeit _KriegsBlicke ausgezeichnet mit dem Kurt Hackenberg Preis, Alice
Dinnerparty oder Zeitspiralfedern nominiert für den Kurt Hackenberg Preis.