AKTUELL

ES IST HIER

Der Winter wird heiß im raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste. raum13 heizt dem Winter ein. In den kalten Monaten Dezember, Januar und Februar begegnen sich Schauspiel und Musik in der Deutz-Mülheimer Straße 147 -149. raum13 öffnet das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste für Theaterproduktionen aus dem ganzen deutschsprachigen Gebiet und lässt sie auf DJs und Bands treffen, um sie hier zu
ganz neuen Abenden zu verschmelzen.

ES IST HIER startet mit 5 Arbeiten aus Wien, Hamburg, Gießen und Köln und lädt Musiker dazu ein, sich mit ihrer Kunst thematisch zu den Stücken zu verhalten.

Tickets: 8 / 16 Euro // info@raum13.com // 0221-4232185
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16./17. Dezember 2011 / 20 h
Den Auftakt von ES IST HIER gibt ein Monodrama aus Wien PORNORAMA – EIN MÄNNERMÄRCHEN, von und mit der Schauspielerin und Autorin Karen Köhler, die sich unverblümt mit dem Verhältnis von Männern (und Frauen) zur Pornographie beschäftigt.
Diese Produktion wurde gerade vom Österreichischen Kulturministerium ausgezeichnet.

Von und mit: Karen Köhler // Regie: Fanny Brunner // Produktion: dreizehnterjanuar

Dazu reist aus Wien nach Köln die Frauenband WIR HABEN UNS LIEB BIS EINE HEULT.

Tickets: 8 / 16 Euro // info@raum13.com // 0221-4232185
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18. Dezember 2011 / 20 h
EICHMANN, ein Stück über den Erfüller und Organisator der Vernichtungspläne der Nazis an den Juden trifft auf Julian Cornelißen a.k.a. JULIEN LIBERTIN, der mit einer
Historiographie von Liedern des Protestes gegen die These von der Unausweichlichkeit des Befehlsnotstands zu Felde zieht.

Von: raum 13 // Mit: Florian Lenz // Inszenierung und Szenerie: Kolacek & Leßle // Produktion: raum13

Tickets: 8 / 16 Euro // info@raum13.com // 0221-4232185
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7. Januar 2012 / 20 h
HOSIANNA!
Adom, Mitte dreißig, übernächtigt, verläuft sich, vielleicht aus Zufall, in ein deutschpolnisches Kulturfest. Noch bevor das allzu versöhnliche Theater einer solchen Festlichkeit beginnen kann, entzündet sich für den Sohn polnischer Einwanderer an der gut gemeinten Atmosphäre Widerspruch. Voll Ironie reißt er den Abend an sich, indem er sich in seine Kindheit in Polen zurückversetzt und einen Tag heraufbeschwört, den er zu einem Tag der Abrechnung mit seiner Vergangenheit werden lässt. In Adoms deutschem Exil werden die Besucher des deutsch-polnischen Kulturfestes zu Zeugen seiner theatralen Beichte, für die er sich selbst die Absolution erteilen will.

Von Przemek Zybowski // Mit: Janning Kahnert // Regie: Johannes Wenzel / Bühne und
Kostüme: Nicole Pleuler // Uraufführung 28.10. 2011 im Schauspielhaus Hamburg //
Produktion: Koproduktion Schauspielhaus Hamburg und Wenzel & Zybowski

JULIEN LIBERTIN lässt deutsche und polnische Popkultur aufeinanderprallen.

Tickets: 8 / 16 Euro // info@raum13.com // 0221-4232185
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26. Januar 2012 / 20 h // Uraufführung
SUBSTANZEN
Halluzinogene Pflanzen sind zweifellos die ältesten Drogen der Welt. Schon die ältesten Naturvölker haben mit damit experimentiert und durch deren Einnahme versucht, Kontakt zu den Göttern aufzunehmen. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts überschwemmen Drogen die westliche Welt. Sie beeinflussten ganze Generationen und schufen in den 60er Jahren eine komplett neue Kultur, die sich auf eine intensive Suche nach sich selbst begab. Drogen durchdringen heute nahezu alle Ebenen der Gesellschaft, sie haben den Alltag der Massen erobert. Sie dienen heute nicht mehr dazu, den Kontakt zu den Göttern herzustellen – sondern als gesellschaftliche Stabilisatoren. Mit audio-visuellen Mitteln erschaffen wir einen Erlebnisraum der die Frage aufwirft: Was ist echt, was ist gespielt, stimmt die Wahrnehmung mit der Realität überein?

Von: raum13 // Mit: Florian Lenz, Kathrin Wankelmuth // Inszenierung, Bühne , Kostüme:
Kolacek & Leßle // Sound: Michael Zöllner // Produktion: raum13

Musikalische Wanderung mit JULIEN LIBERTIN durch die Geschichte der Drogensongs.

Tickets: 8 / 16 Euro // info@raum13.com // 0221-4232185
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Samstag, 4 Februar 2012 / 20h

DIE WANZE

Insektenkrimi von Paul Shipton

Sein Name ist Muldoon, Wanze Muldoon. Tatort: Garten. Muldoon ist ein Schnüffler, wie er im Buche steht: Clever, cool und mit ganz besonderem Humor. In seinem Revier verschwinden seit einiger Zeit Insekten – einfach so! Der Privatdetektiv erhält den Auftrag, eine vermisste Ameise zu verfolgen. Doch es geht um mehr, und das muss Muldoon am eigenen Leib erfahren. DIE WANZE von Paul Shipton ist eine mitreißende Krimiparodie.

Inszenierung: Wolfgang Hofmann Es spielt: Dominik Breuer

Seefahrerlieder, Lieder von Sehnsucht und Abschied mit JULIEN LIBERTIN.

Tickets: 8 / 16 Euro // info@raum13.com // 0221-4232185

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Anja Kolacek und Marc Leßle


ZEIT DREHT SICH // LANGE NACHT DER KÖLNER MUSEEN

Samstag, 05. November 2011 // Eröffnung

Eine Raum / Klang Inszenierung

(Idee & Gesamtkonzept: raum13 // Realisierung: Kolacek & Leßle & Zöllner)

Der Stadtraum ist einem stetigen Wandel unterworfen, was heute modern ist, ist morgen veraltet und uninteressant. Ein besonderes Beispiel dafür ist die rechtsrheinische Kölner Industriebrache zwischen Zoo- und Mülheimer Brücke. In den 1860igern Wiege des Ottomotors und damit Ausgangspunkt der Weltmotorisierung, stehen dort heute verlassene Werkshallen und Verwaltungsgebäude und warten dornröschenartig auf ihre weitere Verwendung.

Diese beeindruckende größte Brachlandschaft in Köln mit ihren zahlreichen Baudenkmälern erlebt nun in ihrem einstmaligen Herzstück eine neue Blüte. Die ehemalige Hauptverwaltung der KHD-Werke transformiert sich bis auf weiteres auf Initiative von raum13 in ein neues Forum und Arbeitszentrum für junge, zeitgenössische Kunst im Großraum Köln.

Im Fokus dieser Raum/Klang-Inszenierung steht die damalige Hauptverwaltung der  Klöckner-Humboldt-Deutz AG. Die Vorstandsetage sowie das Werktor 22 mit seiner kathedralenartigen Akustik und mit dem faszinierenden Blick in den Innenhof des einstigen Werksgeländes werden durch Licht, Klang und Performance bespielt.

Die Besucher bewegen sich auf den Etagen, Treppen und Zwischengeschossen und wandeln mit uns durch einen längst verlassenen und jetzt zu neuem Leben erwachten Gebäudekomplex. Durch Licht, Klang und Performance werden wir die Blicke und Sinne des Betrachters auf die Schönheiten der Vergänglichkeit lenken und sinnlich erfahrbar machen.

In einem Büro der Chefetage mit einem riesigen Konferenztisch – kann man regelrecht die Vorstände des ehemaligen Weltkonzerns noch förmlich ihren Kaffee aus hochwertigen Porzellan-Bechern schlürfen sehen. Ein anderer Raum besticht nur noch durch „Leere“ und ein oder zwei Spinte. Die Treppenaufgänge erinnern an Wandelhallen vergangener Zeiten.

20:00 // 21:30 // 23:00 Uhr Marcel Prousts berühmeter Binnenroman "Eine Liebe von Swann" wird den Zuschauer begleiten.

Jeden Morgen beim Aufwachen fühle ich an der gleichen Stelle den gleichen Schmerz. Ich opfere meine Arbeit, meine Vergnügungen, meine Freunde, ja eigentlich mein ganzes Leben, der Erwartung meiner Verabredung mit Odette.

Diese Krankheit, die meine Liebe ist, hat einen Grad erreicht, wo man sie mir nicht mehr ausreißen könnte, ohne mich ganz uns gar zu zerstören. Wie sagt man in der Chirurgie? Sie ist inoperabel. (Marcel Proust) 

„Eine Liebe von Swann“ aus dem ersten Teil des siebenteiligen Romanwerks "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit", beschreibt auf philosophischer wie dialogischer Ebene alle Stadien, die eine Liebe durchlaufen kann, und die ausufernden Empfindungszustände, die die Liebenden ereilen können. Vom der Euphorie der ersten Begegnung bis hin zur Eifersuchtsdepression entfaltet Prousts text ein Kaleidoskop der Gefühle. Ein skizzenhafter Entwurf einer Performance, die auch mit Bewegung und Musik arbeitet, so wie für Proust Musik immer das Abbild von Innerlichkeit und Gefühlsentwicklung war.

raum13 JUNGE SZENE Performance mit Julian Cornelißen, Johannes Just, Helena Aljona Kühn, Björn Luithardt, Hanno Mühlenbach, Ise Papendorf, Rebecca Pesch, Gianna Thiess, Laura Thomas, Katja Weber // Konzept & Idee: raum13 // Inszenierung: Kolacek & Leßle

Unter der Seele schwimmt Russland von Inna Poltorychin

Kann Erinnerung begreifbar werden? Mit 14 Jahren migriert Inna Poltorychin aus der nordsibirischen Bergbaustadt Nerjungri in die BRD und erfährt notgedrungen eine totale Umwandlung ihrer nationalen Identität, ihres Freundeskreises, ihrer kulturellen Bezugspunkte, ihres Erlebens von Natur, Klima, Mentalität und Sprache. Ihre Werke sind Tauchfahrten in eine frühere Welt, die es so nicht mehr gibt, Versuch einer Gedächtnisrekonstruktion des Damals und dessen Einfluss auf das Jetzt, ein Ertasten des Risses in ihrem Selbstverständnis, ein Durchleuchten der vorgefundenen Sedimente in ihrer Persönlichkeit, Schicht für Schicht.

KLangpendel von Maurice Braun und Thomas Orr

http://pendelinstallation.wordpress.com/

Die elektroakustische Installation "Klangpendel" spielt mit den Effekten, die durch bewegte Schallquellen im Raum entstehen. Acht Lautsprecher sind an Pendeln angebracht und können einzeln per Computer bewegt und gestoppt werden. Die Mischung aus generierten Klängen und den Geräuschen von Motoren sowie der Mechanik erwecken diese Maschine zum Leben.

Paketzentrum 47 von Lukas Truniger
http://vimeo.com/21232732

Die hochspezialisierte digitale Technik braucht spezifische Rohstoffe, die auf der ganzen Welt verteilt sind und nur an sehr charakteristischen Orten vorkommen. Wie klingen die Prozesse, die für diese hochausdiffenerenzierte Distribution benötigt werden? Wie sehen diese aus? Kann man diese Vorgänge noch anders gestalten?

Die Mehrkanal-Klangskulptur ist von den Nachforschungen über Vertriebswege, Herstellung und materieller Zusammensetzung eines Laptops inspiriert. In diesem Prozess wurden die Ausgangselemente der Arbeit gefunden:

-Verpackungsmaterialien von Unterhaltungselektronikartikeln
-Bilder von den Rohstoffen, die für die Herstellung eines Laptops gebraucht werden
-die Aufnahme eines Audio-Aufnahmegerätes, das im laufenden Betrieb verschickt wurde und 10 Stunden aufgezeichnet hat
-die Aufnahme eines Video-Aufnahmegerätes, das im laufenden Betrieb verschickt wurde und während 12 Stunden aufgezeichnet hat

Die unterschiedlichen Bestandteile werden zu einer recyclebaren audiovisuellen Installation zusammengefügt, welche einen ungewohnten Einblick in diese Thematik zeigt.

fear:love von Gerrit Kress
http://vimeo.com/23481097

fear:love ist eine audiovisuelle Rauminstallation von Gerrit Kress, die sich mit den beiden Emotionen Angst und Liebe befasst. Sie zeigt das menschliche Emotionszentrum: ein innerer Kern, der die jeweilige Emotion beherbergt, eingewachsen in ein System aus Sende- und Empfangsarmen, die die Kommunikation mit Körper und Geist ermöglichen. Durch Projektion von Bewegtbild auf einen 3-dimensionalen Körper, Lichtdesign und 4.1 Surround-Sound erlebt der Betrachter von fear:love eine neue Perspektive auf Emotionen.
fear:love entstand als Fachprüfung Bild 2 bei Prof. Dr. Heike Sperling und Andreas Kolinski am Institut Fuer Musik Und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (IMM). Ausgestellt wurde die Arbeit bereits im Tanzhaus NRW und im IMM Düsseldorf.

passing lines von David Pollmann
http://www.davidpollmann.com/David_Pollmann/Start.html

Zeichnungen aus Draht verändern sich mit jeder Bewegung. Statische Skulpturen wirken prozesshaft und momentbezogen. Raum wird dekonstruiert und neu zusammengefügt.

Ein Projekt von David Pollmann, Folkwang Universität der Künste, Essen in Kooperation mit: remo jost / tanz (rjcompany), madjid tahriri / musik, jan rothstein / bühne, benjamin klunker / kostüme

Musikalische Unterstützung _

FAMG http://soundcloud.com/famg

La Societé du Spectacle http://www.gesellschaftdesspektakels.de

Weitere Termine: 12., 19. November 2011 // 20 Uhr

http://www.museumsnacht-koeln.de/Home 


Liebe raum13 Freunde, liebes Publikum, liebe Förderer,
wir möchten Sie informieren!

Am 18. Juni 2011 um 20 Uhr öffnete raum13 zum ersten Mal die Pforten des DEUTZER ZENTRALWERK DER SCHÖNEN KÜNSTE mit TRETET EIN, DENN AUCH HIER SIND GÖTTER! (Uraufführung)

Mit einer neuen Kompanie junger internationaler Tänzer erarbeiteten wir, in Zeiten der Rückwendung zu Religionen und deren fundamentalen Auswirkungen auf die Debatte der heutigen Gesellschaft, ein performatives Projekt über Glauben und Verzweiflung.

Die Zeitschrift „Tanz“ bezeichnete uns als Avantgardisten, ….Tanz in Köln ist vor allem Glaubenssache, und die braucht eine Kirche für eine „einmal werdende res publica der Künste und des Denkens“ Voilá! In der Deutz- Mülheimer Strasse ist sie zu finden. (Arnd Wesemann)

Die Theaterzeitung „Akt“ prämierte unsere Produktion zur Inszenierung des Monats. .....ein reizvolles, bildermächtiges Stück an einer aufregenden neuen Spielstätte. (Henriette Westphal/Dorothea Marcus, akt Theaterzeitung)

Der ALLESWASTANZT GIPFEL ist seit 2009 die ultimative zeitgenössische Tanznacht in Köln. Am 17. September 2011 verwandelte raum13 das DEUTZER ZENTRALWERK DER SCHÖNEN KÜNSTE mit über 200 Tänzerinnen und Tänzern zum brodelnden Zentrum des Tanzes. Weit über 700 Besuchern feierten mit 2 Bühnenshows, Installationen, Workshops und anschließender Party bis in die Morgenstunden den Tanz. Wir freuen uns über das durchweg positive Feedback der beteiligten Künstler, unserer Zuschauer, unserer Förderer und der Presse.

Der ALLESWASTANZT PUBLIKUMSPREIS in Höhe von 1000.-€ ging an: Kompanie ohne Namen aus Essen, Kompanie HeadFeedHands aus Freiburg/Köln und Nous2 aus Berlin/Köln. Herzlichen Glückwunsch!
 
In unserem neuen ALLESWASTANZT RESIDENZPROGRAMM für Junge Choreografen freuen wir uns begrüßen zu dürfen:

Kompanie mintrotundschwarz aus Leipzig
Begründung: Zwei sehr gute Tänzerinnen mit einem im Tanz noch nicht gesehenen stummen Humor, der in seiner Intelligenz sehr an Loriot erinnert.
 
Brachlandensemble aus Hilden/Köln
Begründung: Liebevoll zusammengestellte Installation, die generationenübergreifend beim Besucher Assoziationen hervorruft, um später auf der Bühne mit Morgan de Toeuf  eine Tänzerin zeigt, die jede einzelne Ihrer Bewegungen liebt und das Publikum mitfühlen lässt.
 
Kompanie HeadFeedHands aus Freiburg/Köln
Begründung: Ein innovativer Umgang mit der Mischung aus tänzerischer Bewegung und Athletik, erzählerische Dynamik, die das Publikum fesselt und 2 Tänzer zeigt die in ihrer Bewegung was zu sagen haben.

In Deutz springt bei vielen Performances der Funke über….Anja Kolacek moderierte den Abend mit ansteckender Begeisterung. Für sie hat das Tanzspektakel neben der kreativen Zusammenarbeit von verschiedensten Gruppen vor allem ein Ziel: „Einfach den Spaß am Tanz vermitteln!“. Dem anhaltenden Applaus und Johlen des Publikums nach zu urteilen, ist der Funke der Begeisterung am Samstagabend auf so manchen übergesprungen. (ann, KSTA, 19.09.11)


HIER UND JETZT // LANGE THEATERNACHT

Samstag, 01. Oktober 2011

HIER UND JETZT!

Im Fokus unserer Performance steht die ehemalige Hauptverwaltung der Klöckner-Humboldt-Deutz AG. Die Vorstandsetage mit dem faszinierenden Blick in den Innenhof des einstigen Werksgeländes. Die Besucher bewegen sich auf den Etagen, Treppen und Zwischengeschossen und wandeln mit uns durch einen längst verlassenen und jetzt zu neuem Leben erwachten Gebäudekomplex.

Prousts berühmter Binnenroman "Eine Liebe von Swann" aus dem ersten Teil des siebenteiligen Romanwerks "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" wird uns dabei begleiten.

Jeden Morgen beim Aufwachen fühle ich an der gleichen Stelle den gleichen Schmerz. Ich opfere meine Arbeit, meine Vergnügungen, meine Freunde, ja eigentlich mein ganzes Leben, der Erwartung meiner Verabredung mit Odette.

Diese Krankheit, die meine Liebe ist, hat einen Grad erreicht, wo man sie mire nicht mehr ausreißen könnte, ohne mich ganz uns gar zu zerstören. Wie sagt man in der Chirurgie? Sie ist inoperabel. (Marcel Proust)  

WANDELN SIE MIT!


Eine raum13 Performance mit Julian Cornelißen, Johannes Just, Helena Aljona Kühn, Patrick Kohn, Hanno Mühlenbach, Ise Papendor, Cecilia Spürkel, Josefine Spürkel, Kathrin Wankelmuth und Katja Weber


GEYSIR & KILLME // RELEASEKONZERT

Geysir – Spannung zwischen Ruhe und Ausbruch

Progressive / Psychedelic Rock

Die fünf Musiker aus Köln und Arnheim formen ihren ganz eigenen Sound dessen Bandbreite von kraftvoll und explosiv bis ruhig und nahezu zerbrechlich reicht. Ihre Musik besteht aus ausgefeilten Kompositionen sowie Improvisation und transportiert emotional packend tiefgründige Texte bekannter Dichter.

Gesang & Piano: Jenny Thiele Violine:Frank Brempel Gitarre: Thomas Mühlhoff Bass: Immanuel Schulte-Ontrop Schlagzeug: Benni Koch
Gründung: 2009 Debut-EP ‚Geysir‘: 2010

Rezensionen:

http://www.babyblaue-seiten.de/album_11334.html

http://www.musikreviews.de/reviews/2011/Geysir/Geysir/

Killme

"Killme" ist das brandneue Pop-Rock Trio aus Köln, dessen Songs  von Stoner Rock sowie Acid Jazz und Psychedelic Rock beeinflusst sind.

Die Musiker: Bassist und Sänger BenTai Trawinski, Keyboarder Thomas Gwosdz und Schlagzeuger Nico Stallmann ergeben eine energiegeladene Mischung mit einem vollkommen eigenen Sound.

Die Ep "naiv" ist nicht nur Musik, sondern auch ein Din A5 Comic Buch, das die Entstehungsgeschichte der Band erzählt. 

„Ich muss die Musik machen, die aus meinem Herzen kommt, die aus meiner Seele spricht“, sagt Bentai Trawinski (29), Berufsmusiker und Frontmann des Köln-Bergisch Gladbacher Trios Killme. …..

„Wenn man die Ohren für alle Genres aufmacht, müsste unsere Musik dabei herauskommen“, glaubt Trawinski, der den Sound seiner Band als Trip-Rock bezeichnet….

„Wir wollen mit jedem Stück Grenzen sprengen.“ Liest sich wüst? Klingt aber nicht so. Denn Komponist Trawinski hat ein Gespür für Melodien. (Von Christian Leinweber, 29.06.11, 13:08h KSTA)

 


ALLESWASTANZT GIPFEL #3

Am Samstag, den 17. September 2011 ab 17 Uhr wird das raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste mit über 200 Tänzerinnen und Tänzern zum brodelnden Zentrum des Tanzes.

Der ALLESWASTANZT GIPFEL lädt nun schon im dritten Jahr zu einem Parforceritt durch die Tanzlandschaft ein. In zwei Shows werden in rasanter Folge Stücke von 2-5 Minuten auf einer Bühne präsentiert, getrennt und doch liebevoll verwoben werden so die vielfältigen Formen des Tanzes im 21. Jahrhundert sichtbar und erlebbar gemacht. Freuen kann man sich dabei auf klassischen und modernen Bühnentanz, Hip Hop, Steptanz, Flamenco, Burlesque, Barock, Lindy Hop, Pole Dance, afrikanische und südamerikanische Tänze und und und …

Zusätzlich erwarten den Zuschauer auf über 5000m² an 6 verschiedenen Spielorten Live Musik, Workshops, offene Trainings und  Installationen rund um den Tanz. „Haben Sie Ihre Trainingsklamotten dabei ?!“

Unter dem Motto: „Wählen Sie Ihren Favoriten.“ kann das Publikum seine persönliche Wahl des berührensten Beitrags treffen. Dem Sieger-Beitrag winkt zum krönenden Abschluss ein Preisgeld. Außerdem sollen auch junge Choreografen gefördert werden. Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe von 3 Tanzresidenzen im raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste.

 

Mit dem ALLESWASTANZT GIPFEL #3 eröffnet raum13 die Spielzeit 2011/12 mit dem Ziel junge Talente zu fördern und den Tanz in Köln einem breiten Publikum zu öffnen. Regionale, nationale und internationale Tanzschaffende der unterschiedlichsten Tanzstile treffen sich untereinander und mit dem Publikum zu diesem einzigartigen Ereignis des zeitgenössischen Tanzes: zum Vergnügen, zum Austausch, zum Lernen und zum Staunen. In der Begegnung der unterschiedlichsten Dialekte der universalen Sprache „Tanz“; in den Chancen, die diese Begegnung zur wechselseitigen künstlerischen Befruchtung führen soll, liegt der Reiz und der Sinn dieses Projekts, denn ohne dies droht Stillstand, und das wäre  das genaue Gegenteil von Tanz. Hier kann etwas anderes entstehen: ein großes Laboratorium für Tanz, in dem durch Kontakt unterschiedlichste Substanzen zu etwas völlig Neuem mutieren.

Begleitend und unterstützend zum Tanzgipfel dokumentiert und portraitiert die ALLESWASTANZT BESTANDSAUFNAHME Tänzer, Choreografen, Kompanien, Tanzinstitutionen und Wirkungsstätten in Bild und Ton mit Interviews, Fotos und Videoclips und kreiert so eine Matrix der Tanzszene. Das Recherchematerial ist allgemein verfügbar auf unserer Internetplattform alleswastanzt.de.

17:00 Uhr Eröffnungsperformance

17:30 Uhr - 22:30 Installationen, Workshops, Performance, Live-Musik

19:00 Uhr Bühnenshow No1

21:00 Uhr Bühnenshow No2   

ab 23:00 La Societé du Spectacle

Djs Floor 1 (Classic House, Tech House, Disco, Funk): J.F.K. // de la Roch

Djs Floor 2 (Indie, Vintagepop, Garage, Folk): Maxie, Julien Libertin // Fuschl Dynamite!

Vorbestellung nur für die Bühnenshows möglich: info@raum13.com, 0221-4232185

Bitte geben Sie an, für welche Bühnenshow sie ein Ticket reservieren möchten (No1 oder No2 oder No1+2).

Tickets: Grundeintritt 7 Euro // Bühnenshow No1 Grundeintritt + 7 Euro (limitiertes Kartenkontingent) // Bühnenshow No2 Grundeintritt + 7 Euro (limitiertes Kartenkontingent) // Besucher ab 23°°Uhr 5.-€

Bühnenshow No 1: 19:00 – 20:30

lindig.art (Kinder) // madcity kids // Musikschule Euskirchen (Kinder) // Kompanie ohne Namen (Ballett) // Kompanie HeadFeedHands (Akrobatik) // Choreographisches Theater MB (Tanztheater) // Daniel Perusin (Tango) // Pia Neises (Steppen) // Kompanie mintrotundschwarz (Zeitgenössisch) // Justine Maxelon (Zeitgenössisch) // rubard dance&art (Zeitgenössisch) // Ella Asderban // raum13 (Tanztheater) // Sarah Edgar (Barock) // Nati Blanco (Flamenco) // Bea Fröchte & Abdel Esabri (Zouk) // nous 2 (Zeitgenössisch)

Bühnenshow No 2:  21:00 – 22:30

Reut Shemesh (Zeitgenössisch) // Antonino Stella (Zeitgenössisch) // Tomas Zybura (Flamenco) // Safak Sahere Pedük (Bauchtanz) // Lamine Diagne (Afrikanischer Tanz) // Madcity & Alice Francis // raum13 (Tanztheater) // sara Blasco & Photini Meletiadis // Elisa Marshall (Zeitgenössisch) // Gabriella Madeira (Zeitgenössisch) // Isabell Casel (Burleske) // Celine Shabba Le Gal (Poledance) // Friederieke Plafki (Zeitgenössisch) // Brachland Ensemble (Zeitgenössisch)

Workshops & offene Trainings in Studio 1:

17:45 – 18:45 Uhr Klassisches Profitraining mit Armen Hakobyan (Aalto Ballett Essen)

19:00 – 20:00 Uhr Afrikanischer Tanz mit Lamine Diange für Anfänger

20:00 – 20:30 Uhr Reinschnuppern in den Bauchtanz und Cross Over mit Safak Saheré Pedük

21:00 – 22:00 Uhr Einführung in den Tango mit Daniel Perusin

Workshop-Programm im Kontakthof:

18:00 – 18:30 Uhr Steppen für Anfänger mit Pia Neises

19:30 – 20:00 Uhr Flamencotanzen mit Tomás Zybura (Contratiempo)

21:15 Salsa Anfängerkurs mit Bea & Abdel (La Danza)

Spezial:

17:45 - 18:45 Uhr u. 19:00 - 21:00 Uhr: Tanztee für Oldies mit den DJ´s Wolfgang Schefuß und Lutz Scherer

Von Swing bis Pop. Tanzen Sie mit!

17:45 Uhr Performance in der Wandelhalle

ca. 18:10 Uhr werden die Perlen von der Tanzschule lindig.art durch das Tanzstudio kullern

ca. 18:40 Uhr werfen Sie einen Blick vom Studio aufs Dach

19.00 - 19.30 Uhr  Präsentation von Choreografien aus dem Choreografie-Kurs von Tomás Zybura (Contratiempo)

Weitere Details:

ab 23:00 Uhr La Societé du Spectacle

Die "Société du Spectacle" ist ein Zusammenschluss von Kölner DJs, die sich aus Freundschaft und Lust an der Sache zusammengetan haben, um die Parties zu organisieren, auf die sie selbst gerne gehen würden. Die "Gesellschaft des Spektakels" versteht sich als demokratisch organisiertes Kollektiv, welches ohne hierarchische Strukturen auskommt . Nach der Etablierung der Partyreihe "Transmission" im neuen Club E-Feld bespielt die Gesellschaft nun die Aftershowparty des dritten ALLESWASTANZT GIPFELS #3 am 17. September.

Website: http://www.gesellschaftdesspektakels.de/

Workshop-Programm im Studio 1:

17:45 – 18:45 Klassisches Ballett Profitraining mit Armen Hakobyan

Armen Hakobyan stammt aus Armenien. In Jerewan erhielt er seinen ersten Ballettunterricht und setzte seine Ausbildung an der Bulgarischen Ballettschule in Sofia fort. Er war 1. Preisträger des Bulgarischen Nationalwettbewerbes und Finalist beim Varna-Wettbewerb in Bulgarien. Auf sein erstes Engagement als Solist beim Ballett der Staatsoper Sofia folgte 2000 ein Vertrag am Theater Altenburg-Gera, wo er in Balletten von Uwe Scholz, Nils Christe, Ton Wiggers und Birgit Scherzer zu erleben war. Youri Vámos holte ihn 2003 an die Oper am Rhein und besetzte ihn in zahlreichen seiner Ballette als Solist. Darüber hinaus arbeitete Armen Hakobyan mit Choreografen wie Mats Ek, John Neumeier, Hans van Manen und Per Zusaka und war als Trainingsleiter in Bulgarien, Korea und Deutschland tätig. Zurzeit ist er am Aalto Ballett Theater Essen als Gruppentänzer mit Soloverpflichtung engagiert.

19:00 – 20:00 Afrikanischer Tanz mit dem Tänzer, Tanzpädagogen und Choreografen Lamine Diagne

Afrikanischer Tanz für Anfänger

Lamine ist ausgebildeter Tänzer und Trommler. In seiner Heimat, dem Senegal, war er Mitglied verschiedener erfolgreicher Tanzcompagnien.
Seit einigen Jahren begeistert er in den Niederlanden, Belgien und in Deutschland seine europäischen Schülerinnen und Schüler durch seine mitreißende Art, die Kultur seines Landes zu vermitteln. Sowohl Erwachsene als auch Kinder jeder Altersgruppe sind von seiner Art zu unterrichten fasziniert.
Lamines Repertoire umfasst sowohl die traditionellen Tänze Westafrikas und die dazugehörigen Rhythmen und Lieder, als auch Choreografien für Modernen Afrikanischen Tanz.

20:00 – 20:30 Uhr Reinschnuppern in den Bauchtanz und Cross Over mit Safak Saheré Pedük

Safak hat ihren ganz eigenen Tanzstil entwickelt, ein Cross Over, in dem Sie unterschiedliche Tanzdisziplinen wie Jazz Dance, Ballett, Oriental Dance (Bauchtanz), Schauspiel-Theater- und Körperarbeit verbindet.

Sie studierte Musical an der Folkwang-Hochschule Essen für Darstellende Künste. Mit ihrem persönlichen Stil hat sie sich in Funk und Fernsehen einen Namen gemacht. Zusätzliche Erfolge verzeichnete sie als künstlerische Leiterin, Trainerin und Solistin des türkischen Folklore-Ensembles von TÜKSEM, mit einer Bauchtanzlehrshow "Oryantal Caz Dans" im türkischen Fernsehen, sowie bei Crossover Dance Performances auf nationalen und internationalen Bühnen. Als Trainerin für Crossover Dance Styles wird sie von namhaften Tanzschulen in Deutschland, Österreich, Griechenland und der Türkei gebucht.

21:15 – 22.15 Argentinischer Tango mit dem Lehrer Daniel Perusin aus Buenos Aires

Einführung in den Tango 

Er ist ein echter Porteño, geboren und aufgewachsen in Buenos Aires. Nach dem Studium arbeitete er einige Jahre als Lehrer und später als Grafikproduzent, bevor er sein Leben dem Tango widmete. 2003 siedelte er über nach Köln, wo er immer noch lebt. 

Tanzen lernte er - wie viele Argentinier - als Jugendlicher im Barrio Villa Urquiza, wo seine Eltern gern zu den Milongas des Viertels gingen. Als professioneller Tänzer wurde Daniel Perusin ausgebildet bei Omar Cáceres und Maria La Negra von Ballet Folclórico Nacional, bei Norma Gomez Tomasi und Ernesto Carmona Direktoren der Schule Integral de Danzas Argentinas. Er nahm Unterricht unter anderem bei Carlos Rivarola, Teté, Gavito, Domingo Pugliese, Gustavo Naveira, Rodolfo Dinzel, Miguel Angel Zotto, Julio Balmaceda. 

Sein Spitzname: Chino - die wenigsten Leute nennen ihn bei seinem echten Namen. 

Daniel Perusin verdankt seinen sehr musikbetonten und weichen Tanzstil dem Barrio, dem Viertel von Buenos Aires, in dem er aufgewachsen ist: Villa Urquiza.; hier trifft man noch heute die alten Tangueros in den Milongas der Vorstadt, der Tanzstil hier ist elegant und gleichzeitig unpretentiös. Hier steht nicht die Show, sondern die Musik im Vordergrund - was bei Daniel Perusins Tanzstil ganz offensichtlich ist.

 

Workshop-Programm im Kontakthof:

18:00 – 18:30 Uhr Steppen für Anfänger mit Pia Neises

Die Kölnerin Pia Neises ist eine der vielseitigsten Stepptänzerinnen Deutschlands. Sie unterrichtet Stepptanz-Workshops in ganz Deutschland und Frankreich und gibt regelmässig Stepptanzklassen in ihrem eigenen Stepptanzstudio.
Pia studierte Stepptanz bei Barbara Duffy und Brenda Bufalino in New York. Es folgten Auftritte mit den New Yorker Ensembles „Tap Express“ und „Tap Collective“, sowie Brenda Bufalinos „American Tap Dance Orchestra“, einer der renomiertesten Stepptanz-Ensembles der USA.

Bei dem „New York City Tap Festival Hoofer Award 2001“ zu Ehren von Gregory Hines tanzte Pia Neises mit Brenda Bufalinos „American Tap Dance Orchestra“, und begeisterte mit Steppgrössen wie Barbara Duffy, Josh Hilberman, Lynn Dally und Max Pollak das New Yorker Publikum.

Als Solistin performte sie in Thomas Mareks „Funked Up!“ und in der Dortmunder Oper zur Musik der Westside-Story, begleitet vom Symphonie-Orchester Dortmund. Mit Marek´s „about_tap vol 2“ gastierte sie mit Brenda Bufalino, Josh Hilberman, Sarah Petronio und Leela Petronio auf Kampnagel in Hamburg.

Pia ist Mitglied von Brenda Bufalinos „International Tap Dance Orchestra“ und Barbara Duffy´s Company. Sie kreierte „the neisest tap project“, dessen Arbeit bei der Gala zur Aufführung kommt.

„Seele, Gefühl und Vitalität sind bei Pia Neises, der Meisterin der Stärke des Zarten, ein und dasselbe.“ Ludwigshafener Rundschau

19:30 – 20:00 Uhr Flamencotanzen mit Tomás Zybura (CONTRATIEMPO)

 1996 gründete Tomás das Flamencozentrum Contratiempo zusammen mit der Tänzerin Cristina Haas und leitet seitdem das Studio. Seinen Traum, in Köln eine Institution zu schaffen, in der der Flamenco als Kunstform aus Musik und Tanz ausgeübt wird, hat er wahr gemacht und entwickelt ihn ständig weiter.

Tomás ist diplomierter Bühnentänzer, er studierte Tanz am ‚Institut für Bühnentanz’, Musikhochschule Köln, wo er umfassend in klassischem Tanz, Modern Dance, spanischem Tanz, Tanzkomposition, Musik- und Tanztheorie ausgebildet wurde. Feste Engagements als Tänzer führten ihn zur ‚Deutschen Oper am Rhein’, Düsseldorf, zum ‚Ballet Teatro Español’ und zum ‚Teatro de Danza Española’, Madrid. Er absolvierte Tourneen durch die USA, Deutschland, Spanien, Italien und Polen. Seit 1990 arbeitet er als freier Flamencotänzer, Choreograph und Tanzpädagoge und hat seitdem in vielen Flamencoformationen, Theaterproduktionen und TV Formaten mitgewirkt. Neben seinem Unterricht in Contratiempo gibt er Workshops in ganz Deutschland.

Tomás ist Tänzer mit Leib und Seele, der selbst nicht aufhört zu lernen. Seinen Kindheitstraum, Flamencotänzer zu werden, durfte er verwirklichen und es erfüllt ihn mit großer Freude, seine Kenntnisse und Erfahrungen an andere weiterzugeben.

21:15 - 22:15 Salsa Schnupperkurs mit Beate Fröchte und Abdel Esabri (La Danza)

Abdel entdeckte nach fünfjährigem intensiven Capoeira-Training (brasilianischer Kampftanz) und einjährigem Samba-Unterricht zuerst seine Liebe zu Salsa und Bachata. Er nahm intensiven Salsa-Unterricht bei diversen Lehrern in Deutschland und besuchte zahlreiche internationale Kongresse. Seine große Leidenschaft aber gehört dem Zouk (Brasil). Fasziniert von den fließenden Bewegungen und der berauschenden Musik, erlernte er auf internationalen Zouk-Festivals und Workshops mit großer Hingabe diesen Tanz. Seit Ende 2009 unterrichtet Abdel Zouk in NRW, gibt viele Workshops und tanzt Shows.
Bea begann im Alter von sechs Jahren mit klassischem Ballett. In ihrer Ausbildung zur klassischen Bühnentänzerin wurden ihr verschiedene Tanzstile wie Flamenco, Ballett und Modern vermittelt. Didaktische Fähigkeiten erwarb sie später durch eine Ausbildung zur Gymnastiklehrerin. Nach einigen Jahren intensivem Salsa-Tanz entdeckte sie vor drei Jahren die Liebe zum Zouk. Durch intensiven Unterricht und vielen Workshops und Kongressbesuchen in den Niederlanden, Bremen, Prag, Berlin konnte sie ihre Tanzkenntnisse intensivieren. Seit Ende 2009 unterrichtet sie in der Salsa- und Tangoschule „La Danza“ in Köln und wird zu Workshops und Showacts eingeladen.

Projekte & Choreografien von:

Brigitte Breternitz (Madcity / Köln) // Tim Behren & Florian Patschovsky (Kompanie HeadFeedHands / Freiburg, Köln) // Sara Blasco Gutiérrez & Photini Melitiadis (Köln, Valenzia, Thessaloniki) // Nati Blanco (Köln, Valenzia) // Morgan de Touf & Dominik Breuer (Brachland - Ensemble / Deutschland) // Isabelle Casel (Köln) // Esther & Bernd Chrischilles (Hop Spot / Köln) // Lamine Diangne (Köln, Bonn, Senegal) // Sarah Edgar (thepunksdelight / Köln, USA) // Beate Fröchte & Abdel Essabri (La Danza, Köln, Essen, Marokko) // Céline Shabba Le Gal (Poledance / Köln) // Armen Hakobyan & Swetlana Schenk (Kompanie ohne Namen / Essen, Köln, Armenien) // Rüdiger Honert & Javad (Köln, Iran) // Bibiana Jimenez & Mack Kubicki (Choreografisches Theater MB / Köln, Bonn, Polen, Kolumbien) // Anja Kolacek & Marc Leßle (raum13) // Violetta Lindig (lindig.art / Köln) // Friederieke Maak (Musikschule Euskirchen) // Gabriela Madeira (Köln, Argentinien) // Melanie Müller & Arielle Chauvel-Levy (nous2 / Köln, Berlin, Frankreich) // Pia Neises (Köln) // Daniel Perusin (Tangonauten / Köln, Argentinien) // Safak Saheré Pedük (Köln, Istanbul) // Friederieke Plafki (Köln, Berlin) // Roman Podeszwa (Köln) // Ruben Reniers (Köln, Berlin, Niederlande) // Marlen Schuhmann & Jana Rath (Compagnie mintrot und schwarz / Köln, Leipzig) // Reut Shemsh (Köln, Niederlande, Israel) // Nico Stallmann (Köln, Niederlande, Frankreich) // Antonino Stella (Köln, Düsseldorf, Italien) // Kathrin Wankelmuth (Köln, Niederlande) // Tomás Zybura (Contratiempo / Köln) // LA SOCIÉTÉ DU SPECTACLE (Köln)

Konzept & Idee: Kolacek & Leßle

Projektleitung: raum13

Audio: Michael Zöllner

Video: Volker Eulitz

Künstlerische & organisatorische Assistenz: Caecilia Spürkel // Katja Weber // Nora Eilinghoff // Marion Ditterle

raum13 Tänzerinnen & Tänzer: Ella Asderban // Sara Blasco, Bibiana Jimenez // Photini Meletiadis // Reut Shemesh // Kathrin Wankelmuth // Ruben Reniers // Arthur Schopa // Antonino Stella

Musik: Nico Stallmann

Spezial: Ellen Müller


raum13 eröffnet am 18. Juni 2011 das neue Kunstforum DEUTZER ZENTRALWERK DER SCHÖNEN KÜNSTE mit TRETET EIN, DENN AUCH HIER SIND GÖTTER!

Die Industriebrache der ehemaligen Hauptverwaltung der KHD-Werke transformiert sich bis auf weiteres auf Initiative von raum13 in ein neues Forum und Arbeitszentrum für junge, zeitgenössische Kunst im Großraum Köln.

Am 18. Juni 2011 um 20 Uhr öffnete raum13 zum ersten Mal die Pforten des DZK mit TRETET EIN, DENN AUCH HIER SIND GÖTTER! Mit einer neuen Kompanie junger internationaler Tänzer arbeiten, in Zeiten der Rückwendung zu Religionen und deren fundamentalen Auswirkungen auf die Debatte der heutigen Gesellschaft, Kolacek und Leßle an einem performativen Projekt über Glauben und Verzweiflung. Angeregt durch die Lektüre von Lessings Ringparabel (Nathan der Weise) inszenieren sie eine Messe mit alten und vielleicht zukünftigen Ritualen, laden ein zur Teilnahme an Exerzitien der manchmal anderen Art, gründen im schlimmsten Falle eine neue unkommode Religion, im Gewirr von Erlösungshoffnung und Angst vor Verdammnis, in der Verstrickung von Ausgrenzung der Unseligen und der Erkenntnis des Nichts.

Deutzer Zentralwer der Schönen Künste
Deutz Mülheimer Strasse 147-149
51063 Köln

Spieltermine: Donnerstag, 30. Juni 2011 // Samstag, 2. Juli 2011// Samstag, 9. Juli 2011// Samstag, 16. Juli 2011 - jeweils 20 Uhr

mit: Ella Asderban, Sara Blasco, Bibiana Jimenez, Photini Meletiadis, Reut Shemesh, Kathrin Wankelmuth, Ruben Reniers, Arthur Schopa, Antonino Stella Musik: Nico Stallmann, Frank Brempel

Kartenvorbestellung: info@raum13.com, 0221-4232185

gefördert von: Kulturamt der Stadt Köln, LVR