DEUTZER ZENTRALWERK DER SCHÖNEN KÜNSTE
Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste
Deutz Mülheimer Strasse 147-149
51063 Köln
Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ist Ideen-Werkstatt, Talent- Schmiede und kreatives Zentrum von raum13. Es ist ein Ort für experimentelle und politische Kunst, jenseits der klassischen Grenzen des Theaters. Es versteht sich als Anstifter, Motor und Plattform für zukunftsweisende Entwicklungen an der Schnittstelle von Tanz, Theater, Musik, Bildender Kunst und Medien. Das DZK vereint Produktion und Präsentation an einem Ort und verschafft so Künstlerinnen und Künstlern optimierte Arbeitsbedingungen.
Das DZK will Energien frei machen, Projekte fördern und einfordern, Impulse setzen und Begegnungen ermöglichen. Im Aufeinandertreffen der unterschiedlichsten Dialekte und Sprachen der Kunst, in den Chancen, die diese Begegnung zur wechselseitigen künstlerischen Befruchtung führen soll, liegt der Reiz und der Sinn dieser Unternehmung, denn ohne dies droht Stillstand. Hier kann etwas anderes entstehen: ein großes Laboratorium, in dem durch Kontakt unterschiedlichste Substanzen zu etwas völlig Neuem reagieren können. Klassische Theaterformate sind ebenso zu erleben wie Installationen, Debatten, Konzerte und viele interaktive und ortspezifische Projekte, die von Deutz aus den Stadtraum erobern.
Besondere Aufmerksamkeit möchten wir der "Jungen Szene" schenken und Räume öffnen für die Kunst von morgen, die im Jetzt ihren Ursprung hat. Die Förderung junger Künstler ist demnach eine der zentralen Aufgaben.
Die Förderung des Austausches zwischen Künstlern aller Sparten und engagierten Menschen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft soll Synergien schaffen und Kräfte freimachen. Dieses Crossover ist nicht Selbstzweck, sondern schafft durch die dauernde Veränderung des Blickwinkels kreative Freiräume, um relevante gesellschaftliche Zustände aufzudecken und zu begreifen. Hier ist ein Ort des Diskurses aktueller gesellschaftlicher Tendenzen, zur Entwicklung und Realisierung neuer Ideen und Formate. Dies bezieht sich nicht nur auf den künstlerischen Raum, sondern auch auf juristische, wirtschaftliche und technische Strukturen. Es ermöglicht Auseinandersetzungen mit aktuellen Strömungen und gibt zugleich Impulse für neue ästhetische Entwicklungen und Arbeitsweisen.
Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste versteht sich als offener Raum des Polylogs.
