JETZT IST ZEIT
raum13 eröffnet Ihnen in diesem Internetauftritt einen Einblick in seine differenzierte Herangehensweise an die Themen Tanz, Theater, Kunst und Kultur. In einer für sie eigenen Weise zeigen Anja Kolacek und Marc Leßle, wie sie arbeiten, wie sie die Zukunft sehen und was sie in der Vergangenheit bereits erreicht haben. Wir wollen eine neue Art von Kunst kreieren. Sie soll Freude machen, Schmerz bereiten, zur Diskussion anregen und zum Genießen einladen.
Machen Sie mit!
Nach langjährigen Berufserfahrungen als Tänzerin, Choreografin /Regisseurin und als Lichtgestalter , Bühnenbildner und Beleuchtungsmeister an Stadttheater- u. Staatstheater Betrieb sowie bei internationalen Festspielen wie Bayreuther Festspiele, Festspielhaus Baden-Baden, Stadttheater Heidelberg, Staatstheater Karlruhe u. a. m. rückten Anja Kolacek und Marc Leßle in ihren ersten Kölner Jahren äußerst erfolgreich den Jugendclub des Kölner Schauspielhauses mit ungewöhnlichen Arbeiten ins Interesse.
Mit der Gründung von raum13 -Theater Fraktion Köln im April 2007 begann unsere selbständige Tanz u. Theaterarbeit in Köln. Die ersten Jahre bestand in der Produktion Spartenübergreifender einzelner Stücke, die, zunächst unabhängig voneinander, konzipiert, produziert und mittels Projektförderung ermöglicht wurden. In den darauf folgenden Jahren haben wir neuen Theaterformate, Plattformen und Stadtkunstprojekte ins Leben gerufen und realisiert, zu nennen sind hier: ALLESWASTANZT (ab 2009), TANZHAUS KÖLN INTERIM (2010), POLISBOX (ab 2009). Unser aktuelles Stadtkunstprojekt ist das DEUTZER ZENTRALWERK DER SCHÖNEN KÜNSTE.
Wir setzen mit unserer Arbeit Impulse, die weit über das Bühnengeschehen hinausgehen und Bewegungen generieren, die nachhaltig in Köln und darüber hinaus wirken. Durch unsere Arbeit haben wir ein weit verzweigtes Netzwerk von KünstlerInnen aufgebaut und als Netzwerker fungiert. In den Jahren 2009 und 2010 haben wir in unserer Arbeit einen deutlichen Schwerpunkt auf den Bereich Tanz und die Junge Szene gelegt.
Um das ganze Potential des Tanzes in Köln und Bonn zu bündeln, sichtbar zu machen und um Möglichkeiten der Vernetzung, des künstlerischen Austausches und der Kooperation nutzbar zu machen, haben wir bereits in 2009 mit unserem Projekt ALLESWASTANZT begonnen. Mehr als 100 Profile von TanzkünstlerInnen, Ensembles und Tanzinstitutionen sind seit dem von uns in der ALLESWASTANZT Bestandsaufnahme erstellt worden und im Netz auf www.alleswastanzt.de allgemein verfügbar gemacht.
In den letzten drei Jahren haben wir an den drei ALLESWASTANZT Gipfeln insgesamt über 800 Tanzkünstlerinnen und Künstler auf die Bühne gebeten und über 3000 Zuschauer erreicht. ALLESWASTANZT befindet sich im dritten Jahr und setzt seit 2009 zahlreiche Impulse aus denen sich bereits vielfältige Kooperationen unter den beteiligten KünstlerInnen und neue Einzelprojekte ergeben haben. Seit 2011 wurden über Köln und Bonn hinaus auch internationale KünstlerInnen zum ALLESWASTANZT GIPFEL eingeladen. Zum ersten Mal konnten wir im Anschluss an den Gipfel drei Residenzen an Junge Künstler vergeben: Kompanie mintrotundschwarz aus Leipzig, brachlandensemble aus Hilde und David Pollmann aus Essen.
„Fantastische Tanznacht“ und „ungewöhnlichste Tanznacht, die Köln je erlebt hat“ schrieb die Kölnische Rundschau, und für die Deutsche Bühne war es ein „herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung des Tanzes“.
„Großartig“ lautete das Urteil von Professor Elmar Buck, Direktor des Instituts für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, von Bürgermeisterin Elfi Scho- Antwerpes und von Marc Günther, dem ehemaligen Kölner Schauspielintendanten. Kulturdezernent Georg Quander lobte das „experimentierfreudige Konzept“ und den „wunderbaren Ort“ für dieses Stadtkunstprojekt.“ alle Zitate aus dem Artikel von Susanne Hengesbach, Kölner Stadtanzeiger
In 2010 hat das TANZHAUS KÖLN INTERIM unter der Leitung von raum13 gezeigt, wie Tanz in Köln für Publikum und Akteure erfolgreich produziert und präsentiert werden kann, dass auch mit eingeschränkten Mitteln professionelle Bedingungen geschaffen werden können und sich Tanz künstlerisch und strukturell entwickeln kann.
31 Vorstellungen, darunter mehrere Uraufführungen und Premieren
über 100 beteiligte Künstlerinnen und Künstler
325 Tänzerinnen und Tänzer und über 1000 Zuschauer beim ALLESWASTANZT GIPFEL #2
über 3000 Zuschauer bei den Vorstellungen
regelmäßiges Profitraining, Proben und Workshops
5 im Interim entwickelte Formate für die kommunikative Öffnung der Kunstform Tanz
überregionale Wahrnehmung/Ausstrahlung des Interims, internationale Mitwirkende
Im TANZHAUS KÖLN INTERIM haben 20% der Kölner Tanzvorstellungen in 2010 stattgefunden, d.h. während des Interims fanden in den Tanzhaushallen in Mülheim mehr Veranstaltungen statt, und es wurden mehr Zuschauer erreicht als an allen anderen Orten in Köln, die Tanz veranstalten. (ausführliche Projektbeschreibung siehe Anlage Projekte und Produktionen Tanzhaus Köln Interim)
Kolacek und Lessle schlafen nicht. Ein solches Tandem kann noch einmal wichtig für die Szene sein. (Thomas Linden, Choices)
Stark in der Organisation, denn beiden ist es gelungen innerhalb weniger Wochen die Backstein-Stahl-Glashallen bespielbar zu machen. Sie haben Starkstromkabel verlegt, Scheinwerfer gehängt, einen Notausgang in die Wand geschlagen, sehr engagiert eine Infrastruktur geschaffen. Beachtlich. (Nicole Strecker, Kölner Stadtanzeiger)
Spannend waren die drei Monate auf jeden Fall, jede der gefühlten Weltreisen nach Mülheim lohnte sich: (..) – das Tanzhaus also Potential hat, die Szene also um spannende Neuzugänge zu bereichern. Ganz zu schweigen von der Halle selbst, die sehr wandlungsfähig ist: von intimer Guckkastensituation bis zum raumgreifenden Rundumbühne. Technisch recht gut ausgerüstet war sie in dieser Zeit, und das für wenig Geld. Genauso viel wie an Zuschüssen floss, haben Firmen und Sponsoren nochmals an geldwerten Sachleistungen gespendet, so Marc Leßle: vom Lichtpult über Videobeamer bis zu Lichtsystemen….(Dorothea Marcus, Theaterzeitung Köln)
So wurden mit unseren Stadtkunstprojekten ALLESWASTANZT und TANZHAUS KÖLN INTERIM Strukturen und Vernetzungen geschaffen, die dann nachhaltig wirken, wenn sie weiter genutzt werden.
Wir schätzen uns sehr glücklich, einen Ort gefunden zu haben, an dem wir unsere Aufbau- und Unterstützungsarbeiten für die Szene in der Region Köln / Bonn räumlich ansiedeln können. Das ehemalige Verwaltungsgebäude von Klöckner-Humboldt Deutz jetzt Deutzer Zentralwerk der schönen Künste steht uns für eine mehrjährige Zwischennutzung zur Verfügung. Das raum13 DEUTZER ZENTRALWERK DER SCHÖNEN KÜNSTE öffnete seine Tore am 18. Juni 20011 mit TRETET EIN, DENN AUCH HIER SIND GÖTTER.
