HOPE COURAGE & SCHÖNHEIT

NÄCHSTER TERMIN: 22.07.2022 16-22 Uhr BUNDESSTIFTUNG BAUKULTUR in Mülheim SüdProgrammdetails in Kürze!

ÖFFNET DAS OTTO-&-LANGEN-QUARTIER 

Für Kultur, nachhaltige Stadtentwicklung und großstädtisches Leben!

Lasst das Leben hinein! Die Stadt Köln hat einen besonderen Ort ihrer Stadt- und Industriegeschichte vor dem Zugriff privater Immobilienentwickler gerettet. Der politische Auftrag ist klar: Auf dem sechs Hektar großen Areal an der Deutz-Mülheimer Straße lässt sich die Zukunft der Stadt gestalten - ein Musterquartier für Vordenker, ein öffentlicher Raum für spannende Begegnungen und viel Kultur, ein geschichtsträchtiger Ort für neue Ideen, ein Labor für Experimente. Sperrt die Türen der ehemaligen Hauptverwaltung von KHD und der dahinter liegenden Hallen auf! Lasst das Leben hinein!

Möglich machen statt verhindern! Die Stadt als neuer Eigentümer zögert noch, anstatt mit Schwung und Mut zu handeln. Dies ist nichts für Bedenkenträger, sondern für mutige Gestalter! Keine Angst vor der Courage! Hier ist keine Stadtverwaltung gefragt, die nur sagt, was alles nicht geht! Hier sind die Experten der Stadt gefragt, die das möglich machen, was möglich ist!

Nicht abwarten sondern anfangen! Die raum13 gGmbH hat aus der ersten Gasmotorenfabrik der Welt über elf Jahre das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste gemacht. Diese Erfahrungen sind unverzichtbar für einen schnellen Start in die Zukunft. Der Leerstand muss beendet werden. Nur die Nutzung bewahrt die Gebäude vor Vandalismus und dem weiteren Verfall. Gebt den Künstlern die Schlüssel zurück! Sie können mit ihrer Expertise, vielen Partnerinnen und Partnern sowie ihrem Netzwerk das Haus beleben und die Kölnerinnen und Kölner an den Ort ihrer Geschichte und ihrer Zukunft locken!

Rahmenbedingungen schaffen, damit Zukunft gelingt! Die Stadt muss die Aufgabe übernehmen, im Haus und im Hof alle baurechtlichen Auflagen zu erfüllen, damit die neuen Angebote im Otto-&-Lange-Quartier genutzt werden können. Die ersten Ziele für dieses Jahr sind die Bespielung des Foyers der ehemaligen KHD-Zentrale und der Schmiede sowie die Öffnung des Hofs 1 für Begegnungen, Diskussionen, eine gastronomische Nutzung und eine Freilichtbühne.

Pilotprojekte starten lassen! Langfristiges Ziel ist es, aus dem Otto-&-Langen-Quartier ein Reallabor für die Stadt der Zukunft zu machen. Köln kann sich einreihen in den Kreis europäischer Städte, die neue Wege der Stadtentwicklungspolitik gehen. Hier kann alles zusammenkommen, was die Stadt der Zukunft ausmacht: Wohnen, Arbeiten, Bildung, Natur, Soziales, Kunst und Kultur. Wer mit Pilotprojekten vormachen will, was geht, und Erfahrungen einbringen möchte, soll damit beginnen können!

Hope – Courage – Schönheit! Köln, trau Dich. Köln, trau Dir was zu!

 

Öffnet das Otto-&-Langen Quartier!

Herzlich laden wir Sie am Sonntag, 19. Juni von 11 bis 19 Uhr ins Reallabor1869 auf die autofreie Nord-Süd-Fahrt im Rahmen von Strassenland ein. Sie finden uns auf dem Areal Am Blaubach.
 
Unter dem Motto Lebe deine Stadt – Erlebe deine Stadt!“ steht die zweite Auflage von Strassenland. Kunst und die Kultur spielen dabei in diesem Jahr dank 
raum13 eine ganz besondere Rolle. Nach dem Motto Gestalte deine Stadt" mischen wir kräftig mit und laden zu einer Entdeckungsreise der ganz besonderen Art in die Zukunfts Werk Stadt ein.
 

HOPE COURAGE SCHÖNHEIT & ENJOY werden unsere Paten sein und eine entscheidende Frage soll aus verschiedenen Blickwinkeln offen betrachten werden: Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam leben? Freuen Sie sich auf z.B. die grandiose ganztägige Siebdruckperformance von Christof Breidenich, assistiert von seinem Sohn Friedrich, das virtuose Klavierspiel von Matthias Keul oder die Justs & Sonntags, die farbgebend und erfrischend mit Kind und Kegel eine Stadt der Hoffnung gestalten. Die Grafiken von Katrin Zellmer transportieren Inhalt und Konzept mit Herz und Verstand punktgenau. Zwischen Salsa und Merengue informieren Ingrid Hack, Sabine Hermes und Brigitte Breidenich gern über den aktuellen Stand raum13 / Otto-&-Langen-Quartier und wenn die Zeit es zulässt, wird restauriert und archiviert. Pia Gaul & Kompagnons bauen einen Ort der Begegnung zum Verweilen und Genießen, Lutz Voss entführt Sie in seine Fahrradwerkstatt backstreetbikes und schraubt am umweltfreundlichen Fortkommen, Manfred Adams eröffnet revolutionär Ottos Murksbude für alle, die es wissen wollen. Eva Rusch interpretiert in ihren Zeichnungen, Zeitungen und Blogs städtebauliche Vorhaben im rechtsrheinischen Köln insbesondere in Mülheim. Armin Alexander transformiert, dokumentiert und porträtiert und wir behalten den Überblick in unserem Reallabor 1869 Zukunfts Werk Stadt. Machen Sie mit!
 
Auf der Strassenkreuzung nebenan werden auf einer Bühne spannende Themen diskutiert. Fragen, die Menschen in Köln interessieren wie z.B. Wer regiert die Stadt? Wem gehört die Stadt? oder Sicherung von Kreativräumen - Handeln wir erst wenn der letzte Club/Theater/ Freie Kunstraum geschlossen ist?Klimaneutral bis 2030! Wie soll das gelingen? werden professionell moderiert und vorgestellt von Helmut Frangenberg und Diana Hass. Gelanden sind Expert*innen unserer Stadt aus Bürgerschaft, Verwaltung und Politik. Mischen Sie sich ein!
 
Eine gute Gelegenheit für ein Wiedersehen und dafür, Sie über die aktuellen Verhandlungen mit der Stadt Köln zu informieren. 


MORGEN!
SAVE THE DATE: Am Freitag, 22.07.22 wird die Bundesstiftung Baukultur bei uns zu Gast sein! Wir dürfen auf den Treffpunkt gespannt sein. Lassen sie uns rein?
 
Herzliche Grüße
Anja Kolacek, Marc Leßle und das gesamte raum13- Team
raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste
Deutz-Mülheimer Straße 147-149, Köln
Bild: Eva Rusch 

GESTERN! 
In den vergangenen 10 Wochen wurde das Areal zwischen Zoobrücke und Mülheimer Brücke im rechtsrheinischen Köln unter dem Motto HOPE, COURAGE & SCHÖNHEIT von raum13, Kooperationspartner*innen, Verwaltung, Politiker*innen aller Fraktionen wie Carolin Kirsch, Leon Schlömer, Dominik Kaven, Attila Gümüs und Lorenz Deutsch, unserer Kulturstaatsministerin Claudia Roth, der Bundestagsabgeordneten Carmen Lay, Stiftungen und zahlreichen Bürger*innen erkundet und erfolgreich bespielt. link Oft waren Unverständnis, Fassungslosigkeit und Bestürzung über den Ist-Zustand und über die bisherigen Perspektiven zu spüren. 

  • Wie werden die Ratsbeschlüsse zum Otto-&-Langen-Quartier und zu raum13 umgesetzt?
  • Welche Chancen bietet das OLQ für Mülheim Süd, Köln und NRW aus Sicht der politischen Entscheidungsträger*innen und der Verwaltung?
  • Wann zieht raum13 mit dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste wieder in die ehemalige KHD-Hauptverwaltung?
  • Wann wird der Kauf des NRW-Areals gelingen? Und was unternimmt die Verwaltung, damit der Direktkauf gelingen kann? Oder ist eine Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW für eine zukunftsgewandte Quartiersentwicklung denkbar? link „Dies ist ein großartiges Signal für Köln. Unsere Wirtschaftsmetropole unterstreicht einmal mehr ihre herausragende Rolle für hochwertige und zukunftsweisende Mobilitätslösungen“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Man sei sehr stolz, dass die internationale Strahlkraft des Automobilstandorts, wo schon der Otto-Motor erfunden wurde, kontinuierlich zunehme. Neben Renault haben unter anderem auch die Fordwerke, Toyota sowie der Motorenbauer Deutz ihre Firmenzentralen in Köln.“ (Ksta, 11.Mai. 2022
  • Bedeuten die Ergebnisse der Landtagswahl NRW etwas für das Otto-&-Langen-Quartier? Wenn ja, was?
  • Sind die Eingaben aus der Öffentlichkeitsbeteiligung OLQ berücksichtigt und in die Pläne der Verwaltung aufgenommen?
  • Wann wird, wie vom Rat der Stadt Köln gefordert, neben der fachlichen Begleitung (Ständige Jury) auch eine Beteiligungsstruktur für das OLQ entwickelt sein, die es ermöglicht, Politik und Akteurinnen vor Ort, insbesondere Vertreterinnen des „Deutzer Zentralwerks der Schönen Künste“, einzubinden?
  • Welchen Einfluss bekommt&nimmt die neue Stabsstelle Kulturraummanagement im Kunst- und Kulturdezernat? „Kultur ist die Seele unserer Stadt – es ist eine wichtige Aufgabe, Orte zu sichern und zu schaffen, an denen Kultur stattfinden kann“, sagt Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Einrichtung einer Stabsstelle sei „notwendig und der richtige Schritt, um eine florierende Kulturlandschaft auch für die Zukunft in Köln sicherzustellen“. (PM der Stadt Köln, 13. Mai 2022)

 

Aufführungen

Fr 22. Jul - 0:00 Uhr

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Vorbestellte Tickets müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung an der Abendkasse abgeholt werden, danach gehen sie in den freien Verkauf. Für den Fall, dass wir eine Veranstaltung absagen müssen und keinen Ersatztermin für diese Veranstaltung anbieten können, erstatten wir ggf. schon gezahlte Eintrittsgelder. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen, Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ausgenommen.