ZUKUNFTS WERK STADT_MUSEUMSNACHT

02. November ab 19 Uhr| Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste

https://www.museumsnacht-koeln.de

AKTUELL Spuren und Schichten gestriger Epochen werden freigelegt. Eine Auseinandersetzung der Ortsgeschichten und der denkmalgeschützten und -würdigen Räumen gesucht. Um einen Beitrag zur Erschaffung eines lebenswerten Stadtviertels zu leisten, in dem Kunst den Ausgangspunkt und der Mensch den Maßstab bildet. raum13 versteht sich dabei als Motor für zukunftsweisende Entwicklungen, mit dem konkreten Anliegen, ein Bewusstsein zu schaffen für die Notwendigkeit eines Umdenkens in Sachen Stadtplanung. Aus der bereits jetzt sicht- und spürbaren Zukunft des Otto-&-Langen- Quartiers und den akuten baulichen, politischen und gesellschaftlichen Ereignissen, Sichtweisen und Expertisen kann nur eine aktive Beteiligung des raum13 an der Neuentwicklung des Quartiers folgen. Wie sähe eine Stadt aus, die sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander den Mittelpunkt bildet?

PROGRAMM
20.00 + 21.30 + 23.00 Führungen mit Anja Kolacek und Marc Leßle in beeindruckender industrieller Kulisse

raum13 im Dialog mit der Museumsnacht Köln

STÄNDIG Es war nicht Stuttgart, es war nicht Detroit. Es war an einer Durchfahrtsstraße auf der rechten Rheinseite, wo der Viertaktmotor entstand. Der Ottomotor. Ein potenzielles Weltkulturerbe, ein Zeuge der letzten mehr als 150 Jahre Moderne. Am selben Ort entstand in den letzten acht Jahren mit dem raum13/Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ein Freiraum des Denkens und ein gesellschaftlicher Spielraum, der vom Goethe Institut auf die Liste der 10 kulturell nennenswerten, genutzten historischen Industrieanlagen gehoben wurde. Das Deutzer Zentralwerk versteht sich nicht als Gehäuse, sondern vielmehr als Gestaltungs- und Möglichkeitsraum. Es gilt Räume zu re-organisieren — fernab von traditionellen Guckkastenbühnen oder »white cubes«. Im Fokus stehen dabei vier Themen: 1. Mobilität & Klimawandel, 2. Wandel von Arbeit & Technik, 3. Migration & Begegnung, 4. Demokratie & Beteiligung.