LAB1869 ZUKUNFTSWERK STADT #2

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04. - 25. Mai 2019 | Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste Otto und Langen-Quartier

Am 4. Mai eröffnet die 3-wöchige transdisziplinäre Zukunftswerkstatt mit 67 hochkarätigen Experten und Expertinnen aus Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtentwicklung und unter Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen nach 2018 die 2. Runde. Erwartet werden dürfen: partizipative Konferenzen (Austausche der verschiedenen Disziplinen), inszenierte Führungen, performative Stadt-Parcours, theatrale Werkstättenakustische Rauminstallationen und eine Veedelsführung

Der Zeitplan

 

Impulsgeberinnen zur Eröffnung: 

Wenn das weltweit renommierte Wuppertalinstitut mit Prof. Dr. Schneidewind auf den überregional anerkannten Denkmalschützer Prof. Dr. Walter Buschmann, die Ausnahmemusiker Hans Joachim Irmler & Drums Off Chaos, die bundesweit agierende stiftung trias, die Architekt Bodo Marciniak und Matthew Griffin & Britta Jürgens (Berlin Kreuzbergs Baugruppe für kulturelles Gewerbe Frizz23)den mehrfach ausgezeichneten Historiker Prof. Dr. h.c. Hans-Joachim Gehrke, den Professor für Design: Ästhetik, Kommunikation, Interaktion Dr. Christof Breidenich, das Münchener Wohngenossenschafts-Vorzeigeprojekt wagnis vertreten durch Rut Maria Gollan und die künstlerischen Initiatoren raum13 Kolacek & Leßle und viele weitere spannende Expertinnen* trifft und sich alle einem gemeinsamen Ziel verschrieben haben, verspricht dies ein Austausch, der Geschichte schreiben kann. 

*Weitere Expertinnen /Spezialistinnen/Künstlerinnen: 

Dr. Heike Baare - Ungers Archiv // Christine Beckmann & Sebastian Sonntag – podcast // Judith Behmer - Dipl. Psychologin, Medien- und Kulturforschung, Labor Projektgalerie // Claudia Bleier & Gerd Conrads – Kölner KulturPaten // Prof. Dr. Walter Buschmann – RWTH Aachen // Prof. Dr. Christof Breidenich – Macromedia, HdK Berlin // Drums Off Chaos // Georg Dietzer –KünstlerKurator, Netzwerker und Berater für Kulturprojekte // Barbara Förster – Kulturamtsleitung // Mica Frangenberg - wildkräuterei // Helmut Frangenberg - Journalist // Hans Joachim Irmler //  Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Gehrke – Universität Freiburg // Katja Gehrke – Bühnenbildnerin u. Innenarchitektin // Dr. Winfried Gellner – Kulturamtsreferent 2005 bis 2013, Preisträger Kölner Ehrentheaterpreis // Rut Maria Gollan - wagnis München // Matthew Griffin & Britta Jürgens - Frizz 23 Berlin // Anna Mareen Henke & Georg Blokus – Schule der politischen Hoffnung // Martin Herrndorf – colabor, Tag des guten Lebens // Dr. Hanna Hinrichs – Stadtbaukultur NRW // Lisa Hugger – Stiftung Trias // Dirk Kolacek – Stadt Grün RUHR– Urbane Freiraumentwicklung // Thea Kuhs – Schulleiterin Berufskolleg Opladen a.d. // Ralf Leppin – Vorstand der Mietergenossenschaft Kalscheurer Weg eG // Bodo Marciniak – Marciniak Architekten GmbH // Katharina Mrugalla & Henrik Schulze-Neuhoff – Projektleitung Museumsnacht // Peter Menke – Stiftung Die Grüne Stadt // Christiane Müller – Deutsche Kinder und Jugend Stiftung // Christian Schaller – Schaller Architekten Stadtplaner BDA // Marc Müller –Labor am Ebertplatz // Odo Rumpf – Freistaat Odonien // Eva Rusch – icon, Herausgeberin der Mülheimia und des Blogs Mülheimer Hafen // Dr. Bettina Schmidt-Czaia – Leitung Historisches Stadt Archiv // Andreas Schmitz – Geschäftsführer Quartier am Hafen // Martin Schmittseifer – Geschäftsführer Jack in the Box // Friedhelm Terfrüchte – Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH // Thomas Thorausch – Deutsches Tanzarchiv

Idee/Konzept/künstlerische Leitung: raum13 Anja Kolacek und Marc Leßle

Karten:

Partizipative Konferenzen & Theatrale Werkstätten 5 € Solidaritätsbeitrag – Sehr gerne können Sie nach Möglichkeit auch mehr einbringen, denn erst Ihre Spende/Beteiligung macht Unmögliches möglich. Kartenvorbestellung: ticket@raum13.com

Performances und performative Installationen, inszenierte Führungen, performative Stadt-Parcours und akustische Rauminstallationen 12€ /8 € ermäßigt 

raum13 Zukunftswerkstatt

HIER SPIELT DIE ZUKUNFTSKUNST

Auf der letzten in öffentlicher Hand befindlichen Fläche im rechtsrheinischen Köln, auf ca. 5ha zwischen Deutz und Mülheim, soll das „Otto und Langen Quartier“ entstehen. Aus der ersten Gasmotorenfabrik der Welt, wo der Verbrennungsmotor die Dampfmaschine ablöste und dieser Motor bis in die heutige Zeit den Antrieb für Mobilität, ob Automobil oder Flugzeug maßgeblich bestimmt, entsteht ein neues Stadtquartier. Im Herzen von Köln steht ein aus ideeller und auch baulicher Sicht potenzielles Weltkulturerbe, ein Zeuge der letzten mehr als 150 Jahre Moderne. An diesem Ort der Innovation ist in den letzten acht Jahren mit dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ein Freiraum des Denkens und ein gesellschaftlicher Spielraum entstanden, der aus der Kraft der Kunst und Erinnerung uns für die zukünftigen Gegenwarten inspiriert und als Skizze für das im Prozess befindliche Quartier verstanden werden will.  

Wie kann eine nachhaltige Transformation gelingen? Was es braucht ist die „Zukunftskunst“ Und damit ist die Fähigkeit gemeint, kulturellen Wandel, kluge Politik, neues Wirtschaften und innovative Technologien miteinander zu verbinden.(Wuppertal Institut, Prof. Dr, Uwe Schneidewind)

Gleichberechtigte Akteure aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtentwicklung sollen eine entscheidende Frage aus verschiedenen Perspektiven beleuchten: Wie wollen wir im Otto & Langen Quartier in Zukunft gemeinsam leben? Prozesshaft wird eine Blaupause für ein Quartier entstehen, das sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander Mittelpunkt und Maßstab bildet.

Die Inhaltlichen Schwerpunkte im Otto & Langen Quartier: 

• Mobilität / Klimawandel 

• Wandel von Arbeit
 und Technik

• Migration / Begegnung / Diversität / Inklusion


• Beteiligung / Demokratie 

Die bereits jetzt sicht-und spürbare Zukunft des gesamten Otto & Langen Quartiers wird durch akute bauliche, politische und gesellschaftliche Ereignisse, Sichtweisen und Expertisen beeinflusst und findet in der Echtzeit-Performance ihren Ausdruck.

 

DIE ROLLE DER KUNST - DIE ZUKUNFTSKUNST – DAS REALLABOR – DAS THEATERQUARTIER

Die Kunst in unserer pluralistischen Wertegemeinschaft muss in Zeiten von aufstrebendem Autokratismus, von Fehlinformationen auf allen Kanälen, der Überforderung von Politik und Verwaltung und nicht zuletzt der bürgerlichen Mitte ihr Verhältnis zur Gesellschaft neu überdenken. Wir müssen an der Auflösung des „autonomen“ Territoriums der Kunst arbeiten. Massenproduktion und -konsum und die Massenkommunikation machen die Egozentrik des modernen Künstlerbildes fragwürdig. Die spontanen Gesten unserer abstrakten Spiegelung des Tatsächlichen wird zur offiziellen westlichen Ideologie der Freiheit. Die scheinbar wertfreie Kunst ist zu einer Kulisse der bürgerlichen Gesellschaft heruntergekommen und verliert dadurch an Glaubwürdigkeit. Das Theater und die Museen müssen wieder zu den Menschen und nicht wie in der modernen Kleinteiligkeit und Arbeitsteilung Orte im Zentrum der Stadt besetzen. Die Stadt als Kunstwerk begreifen und das Urbane als Begegnung darin -querdenken, anders denken und die Diversität universell zu begreifen - das wird die Kunst des 21. Jhd. sein. EIN QUARTIER = EIN THEATER = EIN GESELLSCHAFTLICHES REALLABOR

 

OTTO & LANGEN QUARTIER  – KÖLN ALS EXEMPEL FÜR NRW

Das Köln des 21. Jahrhunderts wird stark von der rechtsrheinischen Stadtentwicklung geprägt, von den Stadtteilen Kalk, Deutz und Mülheim, vom Messestandort und von den Konversionen altindustrieller Großstandorte, vor allem entlang des Rheins. Die Entwicklung der Konversionsflächen in allen explodierenden Städten wird aktuell angetrieben von einer hochdynamischen Immobilienentwicklung privater Investorengruppen. Die Ergebnisse sind oftmals solche, wie sie derzeit in allen größeren Metropolen letztlich recht uniform entstehen. Die 5 ha große ehemalige KHD-Fläche an der Deutz-Mülheimer Straße ist eines der letzten innenstadtnahen Quartiere für dessen Entwicklung die Stadt Köln und das Land NRW durch städtebauliche und planungsrechtliche Steuerung noch entscheidende Weichen stellen kann. 

Unsere Initiative, bestehend aus angesehenen Künstlern, Wissenschaftlern, Denkmalpflegern, Architekten, Projektentwicklern und einer Stiftung, möchte hier eine grundlegend andere Entwicklung anstoßen. In einem Reallabor soll aus dem Bestand dieses bedeutenden industriekulturellen Erbes in Schritten ein ganz anderes Stück Köln entstehen: Urbanität des 21. Jahrhunderts. 

EIN QUARTIER: 

• das (Frei)Raum lässt für einen Kunststandort, an dem auch innovative Ideen des städtischen gemeinschaftlichen Wohnens und Lebens, für Künstler, junge Kreative und kreativwirtschaftliche Initiativen, u.a. aus den Kölner Hochschulen, umgesetzt werden. 

• für Bildungsprozesse ganz unterschiedlicher Art, die,
 aus der Kunst heraus entwickelt, dem historischen Erbe dieses Standorts und zukünftigen Entwicklungen Rechnung tragen.


• das in einem partizipativen und gemeinwohlorientierten Prozess
 eine neue Kultur des Zusammenlebens der unterschiedlichen Kulturen im rechtsrheinischen Köln schafft. 

Die Idee hierzu wurde in 2018 im LAB1869 Zukunftswerk Stadt entwickelt

 

DIE ZUKUNFTSWERKSTATT – DIE EINZELNEN ARBEITSBAUSTEINE

Die partizipativen Konferenz

Vertreterinnen aus den Bereichen Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Kunst, Kultur und Philosophie sowie Bildung treffen unter der Beteiligung der Bürgerinnen aufeinander um aus verschiedenen Blickwinkeln die aktuellen brennenden gesellschaftlichen Fragen: Mobilität/Kli-mawandel, Wandel von Arbeit u. Technik, Migration/Diversität/Inklusion und Beteili-gung/Demokratie zu beleuchten. Am An-fang einer jeder Konferenz stehen jeweils zwei Impulsreferate, die einen anregenden Gedankenaustausch in großer Runde anstoßen sollen. Eine Moderatorin wird durch die Konferenz geleiten.

Die inszenierten Führungen

Reisen durch die Zeit von heute über das Gründungsjahr der Motorenwerke 1869 hin zu seiner sich stetig verflüssigenden Zukunft. Hier in der Gasmotorenfabrik Deutz begann im 19.Jht. mit der Erfindung des Ottomotors die Weltmotorisierung. 

In einem persönlichen Rahmen wird sowohl die Geschichte des faszinierenden Gebäudekomplexes der ehemaligen Klöckner Humboldt Deutz Werke erlebbar, als auch die Entwicklung hin zum heutigen raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste durch die Arbeit von Anja Kolacek und Marc Leßle. Schichten der Vergangenheit werden freigelegt und in ständig neue Bezüge zur Gegenwart gesetzt, um so den Besucher zu kritischer Analyse auch in Bezug auf unsere Zukünfte zu motivieren.

Jeder Führung liegt eine eigene Inszenierung mit individueller thematischer Schwerpunktsetzung zugrunde. Nicht nur, dass immer wieder neue Pfade eingeschlagen werden und sich dadurch die räumliche Perspektive immer wieder neu erschließen lässt, sondern auch die jeweilige thematische Fokussierung wird dem Betrachter die Einzigartigkeit und Reichhaltigkeit des Ortes erlebbar machen. 

Der performativen Stadt-Parcours

Performative Rundgänge durch die Historie zur Erhaltung der Zukunft. Wie kann man die Vergangenheit als ehemalige Zukunft fassen um Aussagen über Wahrscheinlichkeiten,  Möglichkeiten und Gestaltung aktueller Zukunft zu filtern? Warum sind die meisten von Menschen erhofften und erdachten Zukünfte nicht eingetreten? 

Im Rahmen des Lab 1869 Zukunftswerk Stadt sind Expertinnen aus den Bereichen Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Kunst, Kultur und Philosophie sowie Bildung aufgefordert aus ihrer jeweiligen Perspektive diese Fragen zu beleuchten.  Die Vertreterinnen der einzelnen Disziplinen werden in performativen Stadtspaziergängen ihren persönlichen Fokus und ihren Blick auf die Stadt von heute und den darunterliegenden Erinnerungen und Spuren der Vergangenheit offenlegen. Durch die individuell und unabhängig voneinander eingeschlagenen Pfade entstehen Bodenmuster, die wie Kreise und Zirkel den Stadtraum bespielen und uns in seine verflüssigende Zukunft führen.

Die theatralen Werkstätten

Hier wird alles produziert: Zeichentrickfilme, Podcasts, Hörspiele, Vorträge, Finanzierungsmodelle, Architektur, Bühnenbildmodelle, Wildkräuter und Marmelade. Ein Quartier produziert sich selbst. Produzieren Sie mit! 

Die akustischen Rauminstallationen

Begreifen Sie Musik als Bildhauerei und genießen Sie das Otto & Langen Quartier aus der Perspektive fantastischer Ausnahmemusiker.

 

RAUM13

Als Akteur im Schnittfeld zwischen Kunst und Stadtgesellschaft arbeitet die raum13 gGmbH an der Produktion von Zwischen-Räumen als Begegnungsräume, die nicht nur Schichten der Vergangenheit zum Vorschein bringen, sondern auch eine ebenfalls vielschichtige Stadt-Utopie skizzenhaft gestalten. Auf Stadt bezogen, bieten Zwischen-Räume Antworten auf die Frage, wie wir gemeinsam leben wollen. Konkrete Fragestellungen, die mit künstlerischen Herangehensweisen neu beleuchtet werden, reichen von der Zukunft von Mobilität und Arbeit hin zu der Schaffung neuer Bildungs- und Wohnlandschaften.

raum13 wurde 2007 von Anja Kolacek (Regisseurin, Choreografin und Kulturmanagerin) und Marc Leßle (Bühnen-, Video- und Lichtgestalter) gegründet und versteht sich als rhizomatischer Organismus experimenteller und politischer Kunst, der die klassischen Grenzen des Theaters sprengen will. Obwohl der persönliche Werdegang und die beruflichen Erfahrungen aus dem klassischen Blackbox - Theater stammen, sehen Anja Kolacek und Marc Leßle ihre heutige und zukünftige künstlerische Arbeit als Theater, aber nicht im Klassischen Format an. 

Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ist ein Kollektives-Gesamtkunstwerk an der Schnittstelle von Stadtgeschichte und Stadtentwicklung. Seit 2011 transformiert raum13 über künstlerische Einzelprojekte das ehemalige Verwaltungsgebäude des einstigen Weltkonzerns Klöckner-Humboldt Deutz in das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste und zukünftige Theaterquartier. Durch die unbewussten Hinterlassenschaften des Konzerns, entsteht ein unschuldiger Charme durch den künstlerische Prozesse regelrecht provoziert werden und künstlerischen Arbeiten ein sinnästhetisches, zu bearbeitendes Zuhause geboten wird. 

Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ist keine reine Ortsbezeichnung für Räumlich-keiten im Rechtsrheinischen, sondern vor allen Dingen ein Ort, an dem Räume erst ausgehandelt und im sozialpolitischen Sinne produziert werden. Das Anliegen von uns besteht gerade darin, Räume zu re-organisieren, ihre Struktur zu de-konstruieren und von dort künstlerische Prozesse freizusetzen. Hierdurch können neue Theaterräume performativ/aktiv generiert werden, die sich fernab von traditionellen Guckkastenbühnen bewegen. 

Grundlage unserer Beschäftigung mit dem Raum, sind die Thesen von Henri Lefébvre - Die Produktion des Raums. Lefèbvres Raumauffassung beinhaltet eine Kritik der vorherrschenden Diskurse des Raumes. Lefèbvre wendet sich sowohl gegen rein gedankliche Konzeptionen von Raum, die ihn entweder mathematisch definieren oder zum Raum philosophischer Theoriebildung erheben, als auch gegen rein ästhetische Auffassungen von Raum, die in ihm einen bloßen Behälter sehen, der seinem Inhalt gegenüber gleichgültig ist, oder die Raum mit den in ihm befindlichen Gegenständen gleichsetzen. Beide Diskurse, der gedankliche wie der ästhetische sind ideologisch, da sie sich lediglich auf Erdachtes oder Sichtbares beziehen, ohne die Voraussetzungen der Herstellung von Raum zu thematisieren. Zentraler Ausgangspunkt von Lefèbvres Forschungen ist somit die These, dass Raum vor allem gesellschaftlicher Raum und damit ein gesellschaftliches Produkt ist.